| Zu Besuch bei BASF |
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| Geschrieben von: LK Chemie der K12 | |||
| Montag, den 08. Februar 2010 um 15:41 Uhr | |||
LK-Fahrt nach Ludwigshafen
Am Montag, den 01.02.2010, ging es für den LK Chemie der K12, zusammen mit den LK’s des Gymnasiums Dingolfing, für zwei Tage nach Ludwigshafen, um das weltweit führende Chemieunternehmen BASF zu besichtigen. Noch am selben Tag wurde das Agrarzentrum der BASF SE Limburgerhof, das 40 Hektar Außenfläche besitzt, besucht. Hier wurde das Programm mit den Vorträgen „Das Agrarzentrum stellt sich vor“ und „Entwicklung innovativer Pflanzenschutzmittel“ eröffnet. Obwohl die Forschung für Pflanzenschutz nur 5% zum Umsatz des Gesamtunternehmens beiträgt, ist sie doch ein entscheidender Zweig, um die Nahrung der Zukunft zu sichern, denn der Pflanzenschutz sichert Erträge und Qualität. Ziel ist es außerdem, die Pflanzen zu stärken, sie resistent gegen Schadpilze zu machen, die Pflanzengesundheit zu verbessern sowie die Trockentoleranz zu erhöhen. Trotzdem muss gleichzeitig darauf geachtet werden, dass die Mittel die Anforderungen an rasche Abbaubarkeit oder niedrige Aufwandmenge erfüllen. Besonders interessant war hierbei zu erfahren, dass es viele Jahre dauert bis ein Pflanzenschutzmittel endlich auf den Markt kommt (Entwicklungszeit u. Genehmigung) oder auch, dass dabei Kosten von ca. 200 Mio. € entstehen. Schließlich rundete ein Gang durch das Gelände, bei dem die Schüler unter anderem die alte und neue Lysimeterstation sehen konnten, den Besuch des Agrarzentrums ab. Nach einem kurzen Zwischenstopp bei der Jugendherberge in Speyer durften die Schüler die Stadt Speyer erkunden. Die Gruppe entdeckte viele schöne alte Gebäude und besuchte den berühmten Dom. Anschließend stand das Highlight der Fahrt auf dem Programm: eine Weinprobe im Weingut Fitz-Ritter mit Rundgang durch die prämierte Parkanlage in Bad Dürkheim. Bevor die Weinprobe stattfand, wurde den Schülern beim Rundgang die Herstellung von Wein erklärt. Hier erfuhren sie z.B., dass aus ein und derselben Traube, je nach angewandter Art der Herstellung, auch verschiedene Weine entstehen können. Schließlich durften die LK’ler drei verschiedene Weine und zwei Sekte verkosten und beim anschließenden Essen mit Pfälzer Spezialitäten ihre Favoriten genießen. Ein paar Schüler nutzen die Chance und kauften einige Flaschen für den Heimgenuss. So wurde der erste Tag gut gelaunt beendet und man kehrte in die Jugendherberge zurück, um sich für den nächsten Tag auszuruhen. Dieser startete mit dem Besuch des BASF Hauptwerkes, wo man den LK’lern zuerst im Besucherzentrum einen Überblick über das Werk verschaffte. Im Chemieunternehmen, das jährlich 5000 Besucher hat, sind derzeit 96924 Mitarbeiter beschäftigt und es bildet auf 2000 m² das größte zusammenhängende Chemieareal der Welt. BASF betreibt zudem noch in vielen weiteren Ländern Unternehmen, wie z.B. Amerika und Mexiko. Des Weiteren wurde erklärt, dass aus wenigen Rohstoffen zahlreiche Produkte hergestellt werden können, die dann z.B. zu Sohlen für Schuhe, Windeln, Düngemittel etc. weiterverarbeitet werden. Als Abschluss fand eine Werksrundfahrt statt. So konnten die Hallen für die Produktion von Chemikalien und der Sicherheitshafen aus nächster Nähe gesehen werden und es konnte ein guter Überblick über dass ca. 6,5 km lange Gebiet gewonnen werden. Letztendlich ging eine interessante, informative und lustige LK-Fahrt zu Ende, die den Schülern beider Gymnasien die Chemie auf anschauliche Weise noch näher bringen konnte und sicherlich auch so manchem als Orientierung für die Zukunft diente. Ein besonderer Dank gilt den Lehrkräften für die Organisation. Julia Gierl, Meyer Marion, Wagner Julia, Nicole Siudeja K12
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