3938 Kilometer für den guten Zweck
Obwohl die meisten Schülerinnen und Schüler im Sportunterricht für gewöhnlich wenig Begeisterung für den Langstreckenlauf aufbringen, war die Motivation bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für den diesjährigen Spendenlauf enorm.
Im Vorfeld suchte sich jeder Teilnehmer Sponsoren, z. B. Eltern, Verwandte, Freunde oder Geschäftsinhaber, die für jeden gelaufenen Kilometer bzw. Runde einen bestimmten Betrag zusagten. Dieser wird dann von der Schule für einen guten Zweck gespendet. Da die jeweilige Höhe des Betrags pro Runde individuell vereinbart wurde, steht die Gesamtsumme aktuell noch nicht fest. Die Fachschaft Sport hatte einen Rundkurs auf dem Schulgelände abgesteckt, der mit seinen vielen Kurven dann tatsächlich 1 km lang war.
Die Schülerinnen und Schüler, vor allem aus den unteren Jahrgängen, liefen wie die Wiesel, so dass etliche zum Schluss zehn oder mehr Runden, also zehn oder mehr Kilometer, auf ihrem Laufzettel verbuchen konnten. Selbst kleinere Stürze mit Schürfwunden konnten den Laufeifer nicht bremsen. Einige Lehrkräfte motivierten zusätzlich, z. B. mit dem Versprechen, bei einer guten Klassenleistung keine Hausaufgaben aufzugeben.
Aber auch die höheren Jahrgänge bis Klasse 12, genossen die Tatsache, Zeit an der frischen Luft zu verbringen, statt im Klassenzimmer lernen zu müssen. Da auch gegangene Runden zählten, waren alle immer gut eine Stunde in Bewegung. Schülerinnen und Schüler, die beispielsweise wegen einer Erkältung nicht laufen konnten, fungierten als Schreiber oder Streckenposten und motivierten ihre Klassenkameraden.
So kam am Ende die beeindruckende Zahl von 3938 gelaufenen Kilometern zusammen. Im Schnitt lief jeder circa 6,5 km, und auch die Lehrkräfte selbst liefen fleißig mit. Als Schulfamilie des Ludwigsgymnasium haben wir damit gezeigt, dass viele Einzelleistungen gemeinsam Großes bewirken können.






